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Lyradanz
VERTANZT NOCH MAL! (17.06.2019)
Lyradanz

Seit zehn Jahren lädt das Festival Vertanzt nach Röthenbach im schweizerischen Emmental ein, gemeinsam zu tanzen und zu feiern. Die kleine Gemeinde steht jeden Sommer während vier Tagen ganz im Zeichen des Tanzes, in diesem Jahr vom 18. bis 21. Juli. Auf der grünen Wiese zwischen Bauernhäusern entsteht ein fröhliches und unkommerzielles Festival für Tanzbegeisterte aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. Bewegung, Musik und gute Stimmung stecken dabei sofort an und sind Lebensfreude pur. Das Motto und Ziel des Festivals ist „Bewegt begegnen“, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Bal Folk“. Zum Tanz spielen unter anderem auf: Arpacadabra aka Adriano Sangineto, Katze Steffan, Le Peuple d’Annwvyn, Liolà und Lyradanz. Na, dann hopsasa! Infos:
www.vertanzt.ch
Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch; Foto: Marsha Zeitheim
LIEDER AUS DEUTSCHLAND UND FRANKREICH TREFFEN ZUSAMMEN (15.06.2019)
Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch; Foto: Marsha Zeitheim

Einmal im Jahr treffen sich das deutsche Liedgut und das französische Chanson von heute – natürlich in Saarbrücken. Im lauschigen Innenhof der Saarbrücker Stadtgalerie gibt es beim „Rendezvous Chanson“ am Altstadtfest Lieder zum Anhören und Zuhören – mit der Besonderheit, dass alle Künstler drei Tage vor Ort sind und auch gemeinsam kleine Abendkonzerte improvisieren. Mit dabei in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni (umsonst und draußen): Frédéric Bobin, Mèche, Alice Arthur und Dom Colmé von französischer Seite sowie Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch, Marie Diot, Mai Horlemann und Ralph Schüller von deutscher, angeregt präsentiert wie seit sechs Jahren vom Monsieur Chanson des Saarländischen Rundfunks, Gerd Heger (der auch unaufmerksame Zuhörer persönlich zur Ordnung ruft), sowie mitgeschnitten von SR 2 Kulturradio. Ils sont fous, les Sarrois! Infos unter
www.altstadtfest-saarbruecken.de


Dougie MacLean; Foto: Rob McDougall
FÜR EIN KONZERT IN DEUTSCHLAND (13.06.2019)
Dougie MacLean; Foto: Rob McDougall

Der Singer/Songwriter Dougie MacLean ist Schottlands herausragender und einer der bekanntesten Künstler seines Genres, der in seiner Heimat als nationaler Schatz und Held verehrt wird. In seiner langjährigen Karriere hat er einen einzigartigen lyrischen Musikstil entwickelt. Sein Song „Caledonia“ wurde zu einem der beliebtesten in Schottland und ist auch international sehr erfolgreich. MacLean sucht sich seine Spielorte gezielt aus, Auftritte in Deutschland sind äußerst selten. Insofern dürften die Veranstalter der Delligser Initiative „Liederzeit – Zeit für Lieder“ stolz sein, in diesem Jahr das einzige Konzert des Schotten in ganz Deutschland anbieten zu können, am Samstag, dem 29. Juni 2019, um 20.00 Uhr im Theatersaal des Gymnasiums Alfeld (Leine). Bei diesem Auftritt stellt MacLean auch seine neue CD New Tomorrow vor. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Onlinebestellungen sind möglich über www.hitix.de/liederzeit, telefonisch auch unter 05187-1419 oder per E-Mail unter liederzeit@gmx.de.
www.hitix.de/liederzeit
Tanburi Cemil Bey
DIGITALISIERTER KLASSIKER (11.06.2019)
Tanburi Cemil Bey

Tanburi Cemil Bey (1873-1916) war einer der bedeutendsten Komponisten der türkischen Kunstmusik. Nun haben das Musikkonservatorium Trabzon und das Berliner Phonogramm-Archiv eine Reihe von Wachszylindern mit Originaleinspielungen des Tanburvirtuosen digitalisiert. Die überwiegend in den 1890er-Jahren aufgenommenen Walzen hatte der berühmteste Sammler der Türkei, Cemal Ünlü, von einer Privatperson erhalten und 2017 der Afyon-Kocatepe-Staatsuniversität übergeben. Die Aufnahmen sollen in Kürze mit einem umfangreichen Booklet veröffentlicht werden. Die Walzensammlung besteht aus insgesamt 22 Zylindern. „Drei oder vier Aufnahmen stammen wohl nicht von Tanburi Cemil Bey, könnten aber dennoch mit ihm zusammenhängen“, so der Leiter des Trabzoner Musikkonservatoriums, Abdullah Akat. Einige Stücke, darunter verschiedene Peşrevs (Eingangsstücke eines mehrteiligen Instrumentalwerks), sind mit Tanbur und Kemençe besetzt. Bei anderen Stücken der Gattungen Beste, Şarkı und Gazel hört man auch Gesang. Die Aufnahmen hat zum größten Teil ein Musikenthusiast namens Nedjati im Istanbuler Stadtteil Vezneciler gemacht.



Franco Morone; Foto: A. Neroni
SURFEN UND ZUPFEN (08.06.2019)
Franco Morone; Foto: A. Neroni

Eine neue Website für Fingerstyle-Gitarristen ist online. Der italienische Meisterzupfer Franco Morone bietet für ambitionierte Klampfer vom Anfänger bis zum sehr Fortgeschrittenen Workshops auf drei Niveaustufen an, die personalisiert werden können. Im Angebot sind unterschiedliche Stilistiken wie Blues, Jazz, Keltische Tunes und traditionelle italienische Lieder. Ein breites Archiv von Transkriptionen ist ebenfalls vorhanden. Kursteilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung. Ein wesentlicher Teil des Angebotes ist laut Presseinfo der Webseitenbetreiber kostenlos.
www.acousticguitarworkshops.com
Cover Playing For Luck
SCHWARZES GOLD VON STOCKFISCH (06.06.2019)
Cover Playing For Luck

Wenn denn eine deutsche Plattenfirma für ihre Sorgfalt bekannt ist, die sie dem Klang ihrer Produktionen widmet, dann ist das Stockfisch Records. Daher ist es kaum verwunderlich, dass das Label die Wiederentdeckung der Vinyl-LP begrüßt und mit Veröffentlichungen ihrerseits unterstützt. Und zwar nicht irgendwelche LPs, nein, eine solide 180-Gramm-Qualität muss es schon sein. Zwei Scheiben sind im ersten Quartal 2019 erschienen: Playing For Luck des Quartetts Ranagri, im Dezember 2018 bereits als CD veröffentlicht, sowie unter dem Titel In The Groove 2 acht von Allan Taylor speziell zusammengestellte Tracks, von denen einer sogar neu ist. Beide LPs sind eine Freude für akustische Genießer.
www.stockfisch-records.de


Di Grine Kuzine
ZWANZIG JAHRE DI GRINE KUZINE (03.06.2019)
Di Grine Kuzine

Auch nicht alltäglich, dass eine Band zwei Jahrzehnte zusammenbleibt. Die fünfköpfige Gruppe Di Grine Kuzine ist wieder unterwegs und hat ihr siebtes Album Liebe übrig im Gepäck. Die beliebte Band hat europaweit auf vielen Festivals, in Clubs und bei Events gespielt, einen Kinderzirkus aus Costa Rica begleitete, wurde zu Film- und Theaterproduktionen eingeladen und ist mehrfach preisgekrönt. Laut Presseinfo bleibt die Formation „mit ihrer neuen CD dem Motto ‚Eastern Roots and Western Beats‘ treu und zeigt aber auch neue Facetten. So wird das erste Mal jiddisch gesungen und die Affinität zu Mariachiklängen deutlicher …“ Man darf gespannt sein!
www.kuzine.de
Logo M&R
M&R-KONFERENZ ZUM „MANIFEST FÜR GEGENKULTUR“ (01.06.2019)
Logo M&R

Im vergangenen Jahr sah es noch so aus, als würde Melodie & Rhythmus eingestellt. Doch seit Anfang 2019 gibt es sie wieder, dank 2.000 neuer Abos. Für Chefredakteurin Susann Witt-Stahl ist M&R einzigartig als eine Musikzeitschrift, die sich deutlich gegen die kapitalistische Kulturindustrie richtet (siehe auch das „Gastspiel“ in dieser Ausgabe). Am 8. Juni veranstaltet Melodie & Rhythmus in Berlin eine große Konferenz. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Gefahr einer rechtsintellektuellen Wende und Tendenzen der Entpolitisierung von Kultur. Gleichzeitig sollen Perspektiven politisch engagierter Kunst aufgezeigt werden. Das Line-up für die Konferenz und anschließende Kulturgala besteht unter anderem aus Konstantin Wecker, Esther Bejarano, Moshe Zuckermann und Erich Hackl. Tickets und nähere Informationen:
www.melodieundrhythmus.com/kuenstler-konferenz.


Fisherman's Friends
DIE FREUNDE DER FISCHER NUTZEN REISIGBESEN (29.05.2019)
Fisherman's Friends

Hä? Was soll denn das heißen? Vielleicht wird es verständlicher, wenn wir in eine fremde Sprache ausweichen, zum Beispiel Englisch. Da ginge es dann um die Fisherman’s Friends. Nein, nicht die netten Hustenpastillen, sondern die achtköpfige englische Version der Fischer-Chöre aus Cornwall. Deren Story wurde nicht gänzlich realistisch verfilmt, und das Resultat ist seit März in den britischen Kinos zu bewundern. Der Film dürfte für Freunde von Streifen wie Local Hero oder The Full Monty ein Muss sein. Und was hat das nun mit Reisigbesen zu tun? Natürlich haben Fisherman’s Friends eine CD zum Film aufgenommen und die heißt Keep Hauling – Music From The Movie nach einem Shanty, geschrieben von den beiden deutschen Engländern der … – genau, Broom Bezzums, die darob stolz wie Oskar sind. Völlig zu Recht
www.thefishermansfriends.com
www.broombezzums.com
Leveret
45 JAHRE SCHEERSBERG (27.05.2019)
Leveret

Das Pfingsttreffen in der internationalen Bildungsstätte findet 2019 vom 7 bis zum 9. Juni zum 45. Mal statt und steht unter dem Motto „Englische Folkmusik gestern und heute“. Verpflichtet wurden ein paar echte Leckerlis: das Trio Leveret, die Sängerin Bryony Griffith und die Nachwuchsband Granny’s Attic. Angeboten werden vier Workshops mit Ensemblemusik (geleitet von Rob Harbron, Andy Cutting, Lewis Wood, George Sansome & Cohen Braithwaite-Kilcoyne) und solche für englische Fiddlemusik (Anfänger und Fortgeschrittene, Sam Sweeney), Gesang (Bryony Griffith), Morris-Tanz (Pete Grassby) und eine Kinderwerkstatt (mit Ex-Liederjan Jürgen Leo). Weitere Infos und Anmeldungen unter
www.scheersberg.de


Cara mit Kim Edgar (li.) und Aimée Farrell-Courtney (2. v. re.)
MÒRAN TAING = VIELEN DANK (24.05.2019)
Cara mit Kim Edgar (li.) und Aimée Farrell-Courtney (2. v. re.)

Diesen Titel trägt eine Wohltätigkeitssingle der Gruppe Cara zugunsten von Cancer Research UK. Wenn man sich fragt, warum eine überwiegend deutsche Band für eine britische Organisation Geld sammelt, dann ist die Antwort sehr logisch: Das schottische Gruppenmitglied Kim Edgar schrieb den Song für ihren Vater, der an Krebs erkrankte und vor zwei Jahren starb. Interessanterweise ist genau dieser Song einer der wenigen fast fröhlich klingenden Ohrwürmer, die Kim Edgar je schrieb. Für jeden Download von der Cara-Website geht dann automatisch immer willkommenes Geld an die Krebsforschung. Und auf dem Video zur Single grüßt auch bereits die nicht mehr so ganz neue Cara-Frau, die Irin und Bodhrán-Weltmeisterin Aimée Farrell Courtney, die Rolf Wagels im Sommer letzten Jahres ersetzte. Damit haben die Frauen bei Cara erstmals die Mehrheit!
www.cara-music.com
Impression Stage des Musiques Traditionelles
MUSIKURLAUB IN FRANKREICH (22.05.2019)
Impression Stage des Musiques Traditionelles

So sieht auch für viele deutsche Folkies Traumurlaub aus: eine Woche (11. bis 17. August) im wundervollen „Fronkreisch“, genauer gesagt in Saint-Ismier (Isère), die Tricks und Tipps der Topriege französischer Folkmusiker erlernen. Kursleiter bei der 28. Stage des Musiques Traditionelles sind Isabelle Pignol (Drehleier) und ihr Bruder Norbert (Akkordeon), Julien Cartonnet (Cornemuse du Centre), Anne-Lise Foy (Gesang), Christophe Sachettini (Flöte), Stéphane Milleret (Akkordeon), Sylvain Quéré (DADGAD-Gitarre) und viele mehr. Neben Instrumentalkursen gibt es auch allgemeinere, über Homerecording etwa, traditionelle bretonische Musik oder Improvisation. Am besten gleich informieren unter www.stagemydriase.fr.



Open World Jam, Ziryab-Akademie; Foto: Raimond Stetter
NEUE OPEN-WORLD-JAM-REIHE (19.05.2019)
Open World Jam, Ziryab-Akademie; Foto: Raimond Stetter

Nach den erfolgreichen Jamsessions der Ziryab-Akademie Ende des letzten Jahres im Stuttgarter Kulturzentrum Laboratorium haben die Musiker um den künstlerischen Leiter Zaza Miminoshvili eine bisher nicht dagewesene Konzeption für die offenen Konzerte der neuen Open-World-Jam-Reihe erstellt und laden nun einmal im Monat gemeinsam mit dem Forum der Kulturen Stuttgart zur offenen Jamsession ein. Interessierte und versierte Musikerinnen und Musiker können sich ausprobieren und ihren Horizont sowie ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge von Musiktraditionen der ganzen Welt erweitern. Ziel ist es, weltmusikalische Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik zu vereinigen. Mit diesem Ansatz folgt die Open World Jam der Idee der Ziryab-Akademie, die 2016 auf Initiative des georgischen Gitarristen und Komponisten Zaza Miminoshvili (The Shin) entstanden und mittlerweile zu einer Plattform des interdisziplinären, künstlerischen Austausches und der (welt-)musikalischen Weiterbildung geworden ist.
www.forum-der-kulturen.de
Christin Henkel
NACHWUCHSFÖRDERUNG (17.05.2019)
Christin Henkel

Das Musikfestival Lieder auf Banz (siehe auch „Heimspiel“ der Ausgabe 3/2019) geht am 5. und 6. Juli in eine Neuauflage. Vor 8.000 Zuschauern werden die gerade von der Jury der Hanns-Seidel-Stiftung ausgewählten Gruppen und Solisten zusammen mit etablierten Künstlern auftreten. Den Förderpreis in Höhe von je 5.000 Euro erhalten Christin Henkel, Lennart Schilgen und Belle Fin. Die Urkunden verleiht die Stiftungsvorsitzende Ursula Männle am 5. und 6. Juli in Kloster Banz bei Bad Staffelstein. Alle Infos unter
www.lieder-auf-banz.de


Romain Lateltin
LE MOULIN À SEL DE SULZBACH 2019 (14.05.2019)
Romain Lateltin

In der fünften Ausgabe des von der Stadt Sulzbach in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk ausgerichteten einzigen deutsch-französischen Chanson- und Liedermacherpreises stritten vier Künstlerinnen und Künstler im Finale 2019 musikalisch um die beiden gleichwertigen Hauptpreise. Romain Lateltin gewann den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis in der französischen Kategorie, und Garance erhielt als Preisgeld für den zweiten Platz 1.000 Euro. Florian Wagner konnte für den deutschen Hauptpreis 2.000 Euro einstreichen und Stephanie Neigel für Platz zwei 1.000 Euro. An Florian Wagner fiel auch der Publikumspreis im Wert von 500 Euro. Romain Lateltin bekam für sein speziell für den Wettbewerb geschriebenes „Salzlied“ den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis.
www.stadt-sulzbach.de
Helmut Debus; Foto: Doris Joosten
DER LEEDERKEREL IST SIEBZIG GEWORDEN (12.05.2019)
Helmut Debus; Foto: Doris Joosten

Aufgewachsen in Brake an der Weser, singt und schreibt der plattdeutsche Liedpoet Helmut Debus seit 45 Jahren Lieder und Texte in seiner Muttersprache Niederdeutsch. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen eingeheimst, darunter den Bad-Bevensen-Preis und den Kulturpreis der Oldenburgischen Landschaft. Der gelernte Buchhändler startete in den Sechzigerjahren als Schlagzeuger einer Beatband. Er entdeckte die plattdeutsche Sprache als „Herzenssprache“ und veröffentlichte 1976 seine erste LP mit plattdeutschen Liedern, Wo ik herkam. In den folgenden Jahren entwickelt sich Debus immer mehr vom dichtenden Folksänger zum singenden Dichter, gilt als Erneuerer der niederdeutschen Sprache, der er mit seiner eigensinnigen Poesie Respekt und Würde zurückgibt. Neunzehn Alben veröffentlichte Debus bislang, nunmehr gönnt er sich und seinen Fans zum runden Geburtstag sein zwanzigstes Werk, ein Album mit einigen Überraschungen (siehe Rezension in Ausgabe 3/2019). Herzlichen Glückwunsch, Helmut, und schall ween alltied Sünnschien!
www.helmutdebus.de


Joni Mitchell; Foto: David Leyes, Wikipedia
IFMA-AUSZEICHNUNGE (10.05.2019)
Joni Mitchell; Foto: David Leyes, Wikipedia

Im Rahmen der diesjährigen Folk Alliance Conference in Montreal (siehe auch „Ortstermin“ in dieser Ausgabe) wurden die renommierten Auszeichnungen der International Folk Music Alliance vergeben. Für ihr Lebenswerk wurde Joni Mitchell ausgezeichnet, der Legacy-Preis ging an Leonhard Cohen, und der Business/Academic-Award ging an die Kollegen des britischen Folkmagazins fRoots. Außerdem wurden die Besten 2018 gekürt. Lied des Jahres wurde Zoe Mulfords „The President Sang Amazing Grace“ (das von Joan Baez aufgenommen wurde), Künstler des Jahres das Songwriter-Trio I’m With Her (Sara Watkins, Sarah Jarosz und Aoife O’Donovan) und Album des Jahres Rifles & Rosary Beads von Mary Gauthier. Alle Infos:
www.folk.org
Logo Feierabendkollektiv
ES LEBE DAS LEBEN (08.05.2019)
Logo Feierabendkollektiv

Auch ein schöner Name für eine Veranstaltung. In diesem Jahr findet in Stuttgart das Singer/Songwriter-Festival Vive la Vie bereits zum siebten Mal statt, und zwar am 18. und 19. Mai. Die Veranstaltung wird (nach dem großen Erfolg der Vorjahre) verlängert und findet für ganze zwei Tage voller Liedermachermusik von nah und fern statt. An beiden Nachmittagen geht ein neues Kinderprogramm über die Bühne. Im gemütlichen Ambiente des Theaterzelts bei Eliszies Jahrmarktstheater auf dem Killesberg treffen sich leise Töne und tanzbare Folkrhythmen zu einem bunten Spektakel. Eine frühzeitige Ticketreservierung wird wegen des begrenzten Platzangebotes empfohlen.
www.feierabendkollektiv.de


Rudi Zapf & Zapf'nstreich
RUTH FÜR ROOTS 2019 (05.05.2019)
Rudi Zapf & Zapf'nstreich

Sie stehen fest, die diesjährigen Gewinner des Ruth-Weltmusikpreises. Mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wird der Hackbrettvirtuose Rudi Zapf. Der Münchner Musiker und Komponist erhält die Auszeichnung für sein Lebenswerk und eine von ihm geprägte neue Volksmusik, die Klänge aus aller Welt integriert. Weitere Preise verleiht die Jury an das fränkische Konzertkabarett Gankino Circus (siehe auch Beitrag in Heft 3/2019), den Künstleragenten Siegfried Maeker für seine Verdienste um die Musik der Sinti und Roma (siehe auch Beitrag in Heft 3/2019) und an das Quartett The Sephardics, das jüdisch-spanische Traditionen auf jazzig-rockige Weise neu interpretiert. Der Deutsche Weltmusikpreis Ruth ist mit insgesamt 11.500 Euro dotiert. Die Verleihung und die Preisträgerkonzerte finden am 6. Juli 2019 im Rahmen des Rudolstadt-Festivals statt. Der Preis wird jährlich von MDR Kultur (federführend für weitere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten), dem Trägerkreis Creole und dem Rudolstadt-Festival ausgelobt. Der Folker gratuliert! Alle Infos unter
www.weltmusikpreis.de
Logo Venner Folk Frühling
EIN NEUER FRÜHLING (31.04.2019)
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Das kleine Festival mit dem großen Herzen geht weiter! Zwanzig Jahre lang war der erste Vorsitzende des Vereins Venner Folk Frühling, Dieter Wasilke, Motor und Mastermind des Folkfestivals für die ganze Familie. Im vergangenen Jahr verstarb der charismatische Macher. Gut zu wissen, dass sein Erbe gewahrt bleibt. Das Festival geht weiter! Um diese Aufgabe stemmen zu können, hat der Verein sich organisatorisch neu aufgestellt: Bis zu den planmäßigen Neuwahlen des gesamten Vereinsvorstandes im kommenden Jahr wurde der bisherige Kassenwart Rainer Mix zum ersten Vorsitzenden gewählt. Das Amt der Kassenwartin übernahm, ebenfalls zunächst für ein Jahr, Michaela Blum. Die beiden Vereinsmitglieder Heinz-Werner Hardt und Jascha Kemper wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Vom 10. bis zum 12. Mai geht nun also die 21. Auflage des Folkfrühlings über die Bühne, unter neuer, alter Regie. Man darf gespannt sein, ob und welche Neuerungen es geben wird. In diesem Jahr sind unter anderem dabei: Liederjan, Weiherer, Clúnas, die Kilkenny Band, Peter Finger, und Günter Gall präsentiert ein Konzert mit jungen, lokalen Liedermachern. Alle Infos unter
www.folkfruehling.de