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Besetzung:
Besetzung: Claas-Henning Dörries (Bass), Eike Ernst (Schlagzeug), Markus Korda (Akkordeon), Edgar Wendt (Gesang, Beatbox, Stimmakrobatik, Klarinette)

Aktuelles Album:
Makatumbe (Hey!Blau Records, 2018)
Cover Makatumbe

N E U   AUF   DEUTSCHEN*  BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Makatumbe

Was bedeutet euer Name?

Die Melodien fliegen, der Bass drückt, und die Musik, das Publikum, die Band, einfach alles wird eins. Das ist Makatumbe.


MakatumbeSeit wann gibt es euch?

Seit 2012 im Trio, seit 2016 in aktueller Besetzung.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Wir packen internationale Volks-, Tanz- und Popmusik in den Mixer und drücken den Dance-Button. Was dabei rauskommt, gab es vorher noch nicht zu hören. Vokalakrobatik und Klarinette breiten sich mit Beatbox, Raggamuffin, Stimmimmitation und Obertongesang auf einer melodischen Akkordeon-Klangwelle aus, die auf einem massiven Groovegerüst aus Bass und Schlagzeug rollt.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

Psychadelic Cumbia der Siebziger, Quantic, Mambe & Danochilango, Watcha Clan, Kellerkommando, Symbiz Sound, Knife Party et cetera pp.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Wir haben uns zu viert im Masterstudiengang am Center for World Music in Hildesheim kennengelernt. Davor haben einige von uns Jazz oder Pop studiert oder sich selbst auf die Suche nach dem eigenen Sound begeben.


Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Die Stimme funktioniert bei uns als Instrument, wie beim Scatten im Jazz, nur eben mit ganz anderen Sounds. Beim Songwriting steht oftmals eine Melodie im Mittelpunkt, ob aus einem bestehenden Song oder selbst komponiert. Viel funktioniert durch Improvisation und Ausprobieren. Seit einiger Zeit komponieren wir aber auch eher Groove-orientiert: Die Rhythmusgruppe trifft sich und bastelt, alles andere kommt als Topping obendrauf.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Entweder es gibt eine Melodie, die dich davonträgt, oder der Groove fährt dir durch Mark und Bein. Im allerbesten Fall sogar beides, abwechselnd. Außerdem darf die Spannung nie absacken, egal ob die Stücke lang oder sehr lang sind.


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Dezember 2012 an der Uni Hildesheim bei der Verleihung der Deutschland-Stipendien.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Von April bis November machen wir viele Konzerte, die meisten zwischen Mai und September, fast jedes Wochenende. Da bleibt nicht so viel Zeit zum Proben. In der dunklen Jahreshälfte spielen wir weniger Konzerte, ziehen uns dann eher in der Proberaum zurück und schreiben an neuen Sachen.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Die Bühnen der angesagten Clubs und Festivals lachen uns natürlich an, zum Beispiel das Fusion Festival oder das Bardentreffen. Am Ende kommt es für uns aber am meisten auf das Publikum an. Wenn die Leute Bock auf Tanzen und Party haben, wird es eigentlich immer bombastisch.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Nach unserem Debütalbum Makatumbe von 2018 planen wir, Ende 2020, die nächste CD zu machen. Zudem soll 2020 eine Tour durch Kolumbien stattfinden.


Wo kann man euch hören?

Unser aktuelles Album kann man sich bei Bandcamp herunterladen oder bei den üblichen Verdächtigen streamen. Bei Youtube gibt es unsere Musikvideos zu sehen. Live sind wir auf diversen Festivals und in Clubs unterwegs. Unsere CD ist außerdem mancherorts der Hit in Kindergärten geworden.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

Den Kulturpalast in Hannover oder in Braunschweig den Verein EiKo und das Akustik Café im Jugendzentrum B58.