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Besetzung:
Besetzung: Björn Kaidel (Nyckelharpa, Gitarre, Irish Bouzouki), Rick Krüger (Schäferpfeife, Konzertina)

Aktuelles Album:
Mosaik (Eigenverlag, 2018)

N E U   AUF   DEUTSCHEN*  BÜHNEN

*gilt auch für Österreich und die Schweiz

Um dem musikalischen Nachwuchs in den Bereichen Folk, Lied und Weltmusik die Möglichkeit zu geben, sich unseren Leserinnen und Lesern vorzustellen, hat die Redaktion des Folker einen Fragebogen entwickelt. Wer sich in der letzten Zeit neu formiert oder solo auf die Bühne gewagt hat, kann diesen [hier] ausfüllen und als Bewerbung an die Redaktion senden. In jeder Ausgabe wird an dieser Stelle ein ausgewählter Bogen veröffentlicht.


In diesem Heft präsentiert sich...



Duo Airu

Was bedeutet euer Name?

Wer einen genauen Blick auf unsere Nachnamen wirft, kann die Herkunft vielleicht herausfinden.


Airu * Foto: Ward DhooreSeit wann gibt es euch?

Seit Herbst 2016.


Wie cha­rak­te­ri­siert ihr eure Musik?

Wir spielen Bal Folk. Besonders geprägt sind wir von den Folkszenen in Belgien, Schweden und Frankreich. Hauptsächlich spielen wir eigene Kompositionen, aber auch traditionelle Stücke aus Deutschland. Durch unser diverses Instrumentarium können wir mal rockig-modern und dann wieder sanft-verträumt klingen.


Wer zählt zu euren musikalischen Vorbildern?

Unser Sound ist stark von Bands wie Naragonia, Trio Dhoore, Garmarna und Zirp beeinflusst. Der Musiker, der am meisten Einfluss auf uns beide hat, dürfte Toon van Mierlo sein.


Welche musikalische Ausbildung habt ihr?

Rick hat mit sechzehn begonnen, autodidaktisch verschiedene Instrumente zu lernen. Mit der Zeit kristallisierten sich Dudelsäcke als seine Hauptinstrumente heraus. Björn nahm als Jugendlicher Gitarrenunterricht, über Umwege kam später das Interesse an Folk und er entdeckte die Nyckelharpa für sich. Im Folk sind wir zum Großteil Autodidakten, besuchen aber regelmäßig Workshops oder reisen ins Ausland, um Unterricht zu nehmen.


Wer schreibt die Musik, wer die Texte – wie entstehen eure Songs?

Unsere Stücke sind alle instrumental. Jeder steuert eigene Melodien bei, die wir dann gemeinsam arrangieren. Zudem spielen wir gerne Stücke aus alten deutschen Notenhandschriften, da es uns ein Anliegen ist zu zeigen, dass es auch hierzulande wunderbare traditionelle Musik gibt. Inspiration für unsere Eigenkompositionen finden wir bei Sessions, beim Kochen, auf Bahnreisen oder durch gemeinsames Improvisieren.


Was macht in euren Augen ein gelungenes Stück aus?

Es muss tanzbar sein, aber trotzdem einen Spannungsbogen haben, sodass man auch nur zuhören kann. Wenn wir zum Tanz spielen, haben wir die Tänzer und Tänzerinnen immer genau im Blick. Sehen wir, wie sie die Musik und Tanz genießen, wissen wir: Es ist ein gutes Stück!


Wann und wo war euer erster öffentlicher Auftritt?

Halböffentlich auf dem Spielkurs Pipenbock im November 2016, richtig im Mai 2017 bei der Sommerbordunale.


Wie viel Zeit verbringt ihr mit Proben und Auftritten?

Wir wohnen nicht am gleichen Ort, versuchen uns aber so häufig wie möglich zum Proben zu treffen und tauschen dazwischen per Aufnahmen, Noten und Chats Ideen aus. Wir haben regelmäßig Auftritte und auch noch andere Projekte, mit denen wir ebenfallsviel unterwegs sind.


Wo würdet ihr gerne einmal spielen?

Wenn wir ganz groß träumen dürfen: auf dem Boombalfestival, dem Korrö-Festival, bei Le Son Continu oder auf dem Rudolstadt-Festival.


Wie sehen eure weiteren Zukunftspläne aus?

Wir haben letztes Jahr unser Debütalbum Mosaik herausgebracht und seitdem in ganz Deutschland viele Auftritte gespielt. In der Zukunft würden wir auch gern mehr im Ausland spielen. Außerdem arbeiten wir gerade an einem neuen Folkquartett namens Fior – gemeinsam mit dem Drehleierspieler Sebastian Elsner und Regina Kunkel an der Nyckelharpa, die auch mit Björn bei Akleja spielt. Mit Fior möchten wir dann auch gerne mehr Konzerte zum Zuhören spielen.


Wo kann man euch hören?

Bei Bal-Folk-Veranstaltungen in ganz Deutschland, der letzte Auftritt war beim Bal-Folk-Festival im April in Erlangen.


Könnt ihr empfehlenswerte Auftrittsorte für Newcomer nennen?

Wir können die Tübinger Bal-Folk-Szene, die Sommerbordunale und das Klangrauschtreffen empfehlen.