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Liebe Musikfreundinnen und freunde, wieder einmal liegt eine randvolle Folker!-Ausgabe vor Ihnen. Im Mittelpunkt steht dieses Mal der "Festival-Sommer 2001". Das Angebot ist so reichhaltig wie schon lange nicht mehr. In diesen Tagen kann man Klänge praktisch aus aller Welt zwischen dem hohen Norden und dem tiefen Süden, im Westen wie im Osten Deutschlands live erleben. Zu bedauern ist, dass mit dem 20. und letzen Kaltenberg-Festival eine langjährige Musiktradition zu Ende geht. Doch es gibt auch Erfreuliches aus der Szene zu berichten. Nach dem Motto "Totgesagte leben länger" wird es auch in diesem Jahr ein Festival für Folk, Lied und Weltmusik in Perleberg geben. Und im September wird in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam mit dem "Al Globe" sogar ein Haus der Kulturen eröffnet. Entgegen allen Erwartungen wurde sogar das WDR-Weltmusik-Festival gerettet, wenn auch zukünftig ohne Beteiligung des Fernsehens. Von Anfang an war die Folker!-Redaktion bemüht, nicht nur Musikporträts zu präsentieren, sondern regelmäßig auch hinter die Kulissen des Musikgeschäfts zu blicken. Die positive Reaktion der Leserschaft auf die Reihe "Folker!-Gespräch" sowie auf Artikel zu Themen wie die Rolle der Gema oder die Arbeit von nationalen Kulturbüros hat Herausgeber und Redaktion in dieser Einstellung bestärkt. In diesem Heft beginnen wir daher eine neue Serie unter dem Titel "There's no business like Folk-Business", in der alle daran Beteiligten mit ihren Sorgen, Ansichten und Wünschen zu Wort kommen. Und damit wünscht viel Vergnügen bei der Lektüre,
Ihr Folkerl-CvD PS.: Mitte Mai fand in Marburg das Folker!-Mitarbeitertreffen statt. Darüber wird noch zu berichten sein, aber ein Teil der Diskussionsergebnisse ist bereits in diesem Heft umgesetzt worden. Am Rande des Treffens meinte der wie immer gut aufgelegte Redakteur Luigi Lauer mit ernster Miene, der Folker! brauche mehr Humor, Diese Anregung führte am Tisch zu einer spontanen Flut von Vorschlägen. Die zwei meiner Ansicht nach originellsten Ideen will ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten. So wurde u.a. vorgeschlagen, eine neue Reihe unter dem Titel "Zu Gast bei ..." einzuführen. Wie aus einem Mund meinten daraufhin alle Anwesenden, kein anderer als Luigi Lauer sollte den Anfang machen - mit einem Besuch bei der Kelly Family. Und da gerade Michelle mit dem deutschen Beitrag für den "Grand Prix d'Eurovision" über den Bildschirm flimmerte, schlug ein Witzbold in unserer Runde vor, sich als Folker! darum zu bemühen, im kommenden Jahr die deutsche Vorauswahl präsentieren zu können. Schließlich sei der Folker! ja ein Magazin nicht nur für Folk und Weltmusik, sondern auch für das Lied. Beide Maßnahmen dürften wohl einen Balken quer über das nächste Titelbild mit folgendem Text rechtfertigen: "Jetzt 50% lustiger"!
eFolks!
www.supertubes.co.za/bot_bar/ surfrikan/slang_intro.html: Nicht ganz so kleiner Dictionary zum südafrikanischen Sprachensalat. Mindestens 50% lustig.
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Wir lesen uns wieder beim nächsten Folker! ?!!